Die G-Punkt-Intensivierung bietet eine Möglichkeit für Frauen um ihre natürliche Stimulierungsfähigkeit beim Geschlechtsverkehr zu steigern, da sie durch ungünstige anatomische Umstände bisher nicht in vollen Zügen dazu in der Lage waren. Damit wirkt dieses Verfahren entgegen sexueller Frustration und ermöglicht ein "normales" erfülltes Sexuelleben.
Es ist ein Mythos, dass alle Frauen allein durch vaginale Stimulation zum Orgasmus kommen können. Viele erreichen ihren Höhepunkt nur dann, wenn auch die Klitoris einbezogen wird.
Häufig zu beobachtende Reaktionen auf diesen Umstand sind vor allem Scham vor dem Partner sowie Frustration bezüglich der eigenen Sexualität.
Es liegt keine Anomalie im eigentlichen Sinne vor. Die Anatomie der Betroffenen ist einfach ungünstig, so dass durch normale Penetration keine ausreichend große Stimulation erreicht werden kann.
Eine G-Punkt-Intensivierung ist deshalb für all die Frauen geeignet, die endlich auch auf „normalem“ Wege mit ihrem Partner zum Orgasmus kommen möchten. Während des Eingriffs wird der G-Punkt, eine Stelle an der Vorderseite der Vagina, die sehr empfindlich ist, auf die doppelte Größe aufgespritzt, so dass die Stelle anschließend exponiert für Reibung während des Verkehrs liegt und optimal stimuliert werden kann.
Durch die Unterspritzung des G-Punktes auf die doppelte Größe wird nicht nur eine bessere Stimulation der Vagina erreicht. Durch die neu gewonnene Lust an der Sexualität werden auch weitergreifende Probleme gelöst, die durch die Probleme mit dem vaginalen Orgasmus verursacht wurden.
Die Unterspritzung der Stelle kann entweder mit Hyaluronsäure oder mittels Eigenfett erfolgen. Wird Hyaluronsäure verwendet, so ist der Effekt nur temporär, da das Material vom Körper mit der Zeit abgebaut wird. Nach etwa einem Jahr ist der G-Punkt wieder auf seine ursprüngliche Größe geschrumpft. Diese Methode eignet sich besonders dann, wenn die Patientin noch unsicher ist, ob sie von der Vergrößerung profitieren wird. Erfolgt die Verwendung von Eigenfett, so ist der Effekt permanent. Zwar werden etwa 30 Prozent der Fettzellen vom Körper wieder abgebaut, wenn sie keinen Kontakt zu einem Blutgefäß bekommen. Dieser Umstand ist jedoch bekannt, so dass zur Korrektur gleich etwas mehr Fett eingebracht wird. Entnommen wird die relativ geringe Menge aus Oberschenkel, Po oder Bauch.
Das aufbereitete Eigenfett oder die Hyaluronsäure werden mit Hilfe einer Kanüle unter den G-Punkt gespritzt. In der Regel kann die Patientin wählen, ob sie lieber eine Lokalanästhesie oder eine leichte Vollnarkose wünscht. Bei Verwendung von Hyaluronsäure dauert der Eingriff etwa eine Stunde, hat sich die Patientin für Eigenfett entschieden, so ist die Operation nach etwa 90 Minuten abgeschlossen.
Da die Vagina ein sehr empfindliches Organ ist, kann es nach dem Eingriff zu anhaltenden Schmerzen, Taubheit oder Funktionsstörungen im sexuellen Bereich kommen.
Im Vorbereitungsgespräch wird die Frage nach dem zu verwendenden Material geklärt. Entscheidet man sich für Eigenfett, muss noch besprochen werden, von wo dieses entnommen werden soll.
Nach einer bei der G-Punkt-Intensivierung ist kein stationärer Aufenthalt notwendig. Sobald das Anästhetikum seine Wirkung verliert, kann die Patientin die Klinik verlassen. Etwa vier Wochen lang sollte Reibung im behandelten Bereich vermieden werden, das bedeutet kein Geschlechtsverkehr, keine Tampons und keine entsprechenden Sportarten.
Nach der vollständigen Heilung der Schleimhäute sollte es der Patientin möglich sein, eine enorme Steigerung der Stimulation beim vaginalen Geschlechtsverkehr wahrzunehmen. Bei der Verwendung von Hyaluronsäure muss der Eingriff nach einem Jahr wiederholt werden, die Unterspritzung mit Eigenfett ist dagegen dauerhaft.
| Mindestalter: | 18 Jahre |
| Behandlungsdauer: | 20 - 180 Minuten |
| Risiken: | Sehr gering |
| Anaesthesie: | Abhängig von der Behandlung |
| Aufenthalt: | Ambulant |
| Duschen: | Nach 4 Tagen |
| Sport: | Nach 2 - 4 Wochen |
| Berufstätigkeit: | Nach 2 Tagen |
| Preis: | 150€ - 3.000€ |
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